Französisches Kabinett berät über Corona-Verschärfung

·Lesedauer: 1 Min.
Ein Corona-Patient auf einer Intensivstation in Colmar

Angesichts steigender Infektionszahlen berät das französische Kabinett am Mittwoch über eine erneute Verschärfung der Corona-Maßnahmen (ab 10.00 Uhr). Ein dritter Lockdown mit strikten Ausgangssperren und der Schließung aller Geschäfte scheint zumindest in dieser Woche vom Tisch. Präsident Emmanuel Macron will nach Angaben aus seinem Umfeld die Entwicklung abwarten.

Im Gespräch ist unter anderem eine längere Schließung der französischen Schulen rund um die Winterferien im Februar. Im Protest gegen die Lage hatten am Dienstag zahlreiche Lehrer die Arbeit niedergelegt, ihnen schloss sich auch Krankenhauspersonal an. Derzeit gilt in Frankreich eine landesweite Sperrstunde ab 18.00 Uhr. Kultur- und Sporteinrichtungen, Restaurants und Cafés sind geschlossen. Schulen und Geschäfte sind dagegen tagsüber offen.

lob/mkü