Frau erhält mehr als 150 Amazon-Pakete, die sie nicht bestellt hatte

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Eine Frau staunte nicht schlecht, als sie von Amazon 150 Pakete geliefert bekam. Denn sie hatte die unzähligen Maskenhalterungen gar nicht bestellt.

Da war wohl etwas schiefgelaufen. (Symbolbild: Getty Images)
Da war wohl etwas schiefgelaufen. (Symbolbild: Getty Images)

Da war wohl etwas schiefgelaufen hinter den Kulissen von Amazon. Der Online-Versandhändler schickte einer Frau in den USA weit über 100 Pakete. Blöd nur, dass diese die vielen tausend Maskenhalterungen gar nicht bestellt hatte.

Die Pakete erhielt Jillian Cannan, so der Name der falschen Empfängerin, nicht alle auf einmal. Sie wurden ab dem 5. Juni nach und nach geliefert, wie die in der Stadt Buffalo, Bundesstaat New York lebende Unternehmerin dem US-Nachrichtensender CNN sagte.

Am Ende häuften sich die Pakete, die mit ihrer Adresse, nicht jedoch mit ihrem Namen versehen waren, auf mehr als 150 Stück. Darin befanden sich tausende Maskenhalterungen für Kinder und Erwachsene, wie die Frau feststellte, als sie einige Kartons öffnete.

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Cannan kontaktierte mehrfach Amazon, während die Pakete weiter und zwar palettenweise, wie sie sagt, angeliefert wurden. Doch das Unternehmen wusste zunächst auch nicht viel mit der Situation anzufangen – bis es endlich den eigentlichen Empfänger ermitteln konnte.

Fehler mit Happy End

Amazon fand bald auch eine Lösung für das Problem. Die Frau durfte die bereits gelieferten Maskenhalterungen behalten, während auf der anderen Seite der vorgesehene Empfänger seine bestellte Ware vollumfänglich erhalten würde.

Die Geschichte hat also ein Happy End. Zumal Cannan bald auch einen Weg fand, wie die Maskenhalterungen sinnvoll verwendet werden könnten: Sie sollen einem gemeinnützigen Zweck dienen.

Cannan ist Mitbesitzerin eines Kreativitätsstudios. Hier sollen zunächst mit den Kinderklammern als einem Zubehör Masken-Sets entstehen und an Kinderkrankenhäuser verteilet werden. Der Rest soll zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls Krankenhäusern zugutekommen. 

Die Spendenaktion entsteht mit der Unterstützung Amazons. Der Konzern hat sich auf Anfrage Cannans und ihrer Geschäftspartnerin bereiterklärt, heißt es, für den Rest des für die Kinder-Sets benötigten Materials aufzukommen. 

Die ersten Pakete sollen diese Woche fertiggestellt und an die Krankenhäuser verschickt werden. Bleibt zu hoffen, dass sie die vorgesehenen Empfänger erreichen.

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