Die Frau aus dem Lokführer-Häuschen: Warum Sinnica (19) die große Hoffnung der Bahn ist

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Früher, als man noch Kohlen schaufeln musste, war Lokomotivführer ein klassischer Männerberuf. Und obwohl diese Zeiten längst vorbei sind, entscheidet sich kaum eine Frau für den Job an der Zugfront. Sinnica Mehles ist da die große Ausnahme. Die 19-Jährige macht in Hamburg eine Ausbildung zur Lokführerin. Die Weichen wurden schon früh gestellt. Dass Sinnica einmal zur Bahn gehen würde, wurde ihr quasi in die Wiege gelegt. Der Vater ist Lokführer. Auch die Mutter ist bei der Bahn. Die große Schwester ist Fahrdienstleiterin und stellt im Stellwerk die Signale. Nun ist auch die Jüngste in der Familie Mehles auf den Zug aufgesprungen. Ausbildungs-Rekord bei der Deutschen Bahn „Ich bin ganz oft mit meinem Vater mitgefahren“, erzählt Mehles, die aus einem kleinen Dorf bei Stuttgart stammt. „Es hat mir gefallen, dass man so viel herum kommt.“ Berlin, Kassel, Hamburg, Kiel – für die junge Schwäbin war das die große, weite Welt. Städte, die sie nicht kannte. Eine davon, ist nun ihre zweite Heimat geworden. Oder vielleicht auch nur eine Station. Mehles hat in Hamburg einen der begehrten Ausbildungsplätze bei der Deutschen Bahn ergattert. 4700 junge Menschen haben vergangenes Jahr eine Ausbildung bei dem bundeseigenen Eisenbahnkonzern gestartet. Dieses Jahr werden es 5000 Nachwuchskräfte sein – ein neuer Rekord. Deutsche Bahn...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo