Frau stimmt für Trump - dieser schiebt dafür ihren Mann ab

Wird diese Familie bald auseinandergerissen? (Bild: Paris Match)

Donald Trump macht Ernst, das dürfte jetzt vielen klar werden. Auch im Fall der Abschiebungen von illegal Eingewandertern. Hier trifft es auch Menschen, die sich gut in der US-Gesellschaft integriert haben und seit mehr als 20 Jahren in den USA leben. So wie den 43-jährigen Roberto Beristain.

Das besondere an diesem Fall: Seine Frau hatte bei der US-Präsidentschaftswahl im November 2016 für eben diesen Donald Trump gestimmt. Weil sie dachte, dieser wolle nur dafür sorgen, dass Kriminelle abgeschoben werden würden. Dass es jemals ihren Mann treffen könnte, daran hat Helen nie gedacht. Indirekt und überspitzt zusammengefasst hat Helen also mit dafür gesorgt, dass ihr Mann bald in sein Ursprungsland zurückkehren muss.

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Dann wird er Helen und seine drei Kinder zurücklassen müssen. Und dies obwohl er ein Teil der Gesellschaft geworden ist und ein Restauarant im US-Bundesstaat Indiana betreibt. Beristain lebt seit 1998 in den USA. Nicht legal, aber geduldet. So ht er jedes Jahr seine Arbeitserlaubnis verlängern. Auch Führerschein und andere Dokumente sind offiziell von den USA ausgestellt.

Zurzeit sitzt Beristain in der Abschiebehaft im Bundesstaat Wisconsin. Sein Problem ist, dass er nach einer versuchten Einreise nach Kanada im Jahr 2000 schon einmal die Aufforderung erhalten hatte, die USA zu verlassen. Dem war er damals nicht nachgekommen. Auch weil seine Frau schwanger war. Jetzt muss er täglich mit seiner Abschiebung rechnen, würde dann aber darauf setzen, dass er legal mit Hilfe eines speziellen Programms wieder in die USA zurückkehren könnte.

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