Freikarten-Affäre: „Rolling Stones“-Konzert: Hohe Strafe für Hamburger Politikerin!

Die angeklagte Ex-Staatsrätin Elke Badde hat im Prozess um die Freikarten-Affäre  alle Vorwürfe der Vorteilsannahme und der Verleitung eines Untergebenen zu einer Straftat zurückgewiesen. Sie habe das Konzert der Rolling Stones gar nicht besucht, möge die Band nicht einmal. Trotzdem hat das Amtsgericht die Beamtin nun zu einer Geldstrafe von 20.400 Euro (120 Tagessätze à 170 Euro) verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, der Verteidiger hat bereits Rechtsmittel angekündigt.

Badde hatte nach Überzeugung des Gerichts vier Monate vor dem Konzert am 9. September 2017 im Hamburger Stadtpark zwei Tribünenkarten einschließlich vergünstigter Gebühren für 357,50 Euro über den damaligen Leiter des Bezirksamts Nord, Harald Rösler, bestellt.

Als Disziplinarvorgesetzte von Rösler habe sie damit Kenntnis davon gehabt, dass das für die Genehmigung des Konzerts zuständige Amt einen bevorzugten Zugang zu Karten hatte. „Da hätten Sie einschreiten müssen. Das haben Sie nicht getan“, stellte...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo