Fridays for Future und Tusk mit Dönhoff-Preis ausgezeichnet

Dönhoff-Preis für Fridays for Future und Tusk

Der frühere EU-Ratspräsident Donald Tusk und die Klimaschutzbewegung Fridays for Future sind am Sonntag in Berlin mit dem Marion-Dönhoff-Preis für internationale Verständigung und Versöhnung ausgezeichnet worden. Tusk erhielt den Hauptpreis für seinen Einsatz "gegen Populismus und Nationalismus", wie die preisgebende Zeit-Stiftung in Hamburg mitteilte. Überreicht wurde die Auszeichung durch den früheren Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Die Schüler- und Studentenbewegung Fridays for Future erhielt den Förderpreis der Stiftung, der ebenso wie der Hauptpreis mit 20.000 Euro dotiert ist. Geehrt wurde sie für ihr "globales und solidarisches Denken". Die FFF-Vertreterin Luisa Neubauer, die den Preis gemeinsam mit weiteren Aktivistinnen und Aktivisten entgegennahm rief die Gesellschaft auf, "mit uns laut zu werden, auch in 2020".