Nach dem Friedensgipfel - Was sich die Wirte jetzt noch wünschen

J. Menrad, M. Schilling

Das Treffen mit Schmid verläuft harmonisch. Der Wiesn-Chef hat nun Hausaufgaben.

München - Einigen Wiesn-Wirten war gestern im Wirtschaftsreferat anzumerken, dass ihre letzte Mathematik-Schulstunde ein bisserl zurückliegt. Mehr als eine Stunde erklärte Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) ihnen detailliert das Kostenwerk zur Sicherheit – da wurde das aufmerksame Zuhören anstrengend. Als Schmid dann geendet hatte und nach Wortmeldungen fragte, war es zunächst lange sehr still im Saal, ehe sich Wirtesprecher Toni Roiderer doch meldete – und eine Diskussion begann, die Teilnehmer als "konstruktiv und diszipliniert" werteten.

Die Wirte regten an, die Sicherheitskosten auf mehr Schultern zu verteilen. Es gebe ja schließlich durchaus noch mehr einträgliche Betriebe auf der Wiesn. Man müsse ja nicht die kleinen Mandelstandl belasten – aber warum sollten große Fahrgeschäfte, Imbisse oder andere Gastro-Betriebe ohne Sitzplätze wie etwa das Weißbier-Karussell nicht auch zur Kasse gebeten werden? Schmid versicherte, den Vorschlag zu prüfen.
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