Friedensvertrag in Maputo unterzeichnet

Im ostafrikanischen Mosambik haben die Regierung und die Renamo-Rebellen einen Friedensvertrag unterzeichnet. Mit dem Abkommen endet ein jahrelanger Verhandlungsprozess zwischen den beiden Konfliktparteien.

Mosambiks Präsident Filipe Nyusi sagte, es gebe jetzt kein Zurück mehr.

Zahlreiche internationale Gäste waren in die Hauptstadt Maputo gereist, so etwa der Präsident Südafrikas Cyril Ramaphosa und sein Amtskollege aus Ruanda, Paul Kagame.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini sprach von einer "Botschaft der Hoffnung", die über die Grenzen Mosambiks hinausgehe. "In einer Welt voller Konflikte, in der alles in die falsche Richtung zu gehen scheint, gibt Mosambik uns Hoffnung, gibt Afrika uns Hoffnung."

Renamo hatte von 1976 bis 1992 gegen die Regierung der früheren portugiesischen Kolonie gekämpft. In dem Bürgerkrieg wurden eine Million Menschen getötet.

Der Friedensvertrag sieht unter anderem vor, dass einige der Renamo-Milizen in die Armee und die Polizei des Landes integriert werden. Anderen soll mit einer finanziellen Hilfe der Übergang ins zivile Leben erleichtert werden.