Friedrichshain: Polizeieinsatz gegen illegale Bewohner in der Rigaer Straße

Etwa 20 Unbekannte bewarfen die Einsatzkräfte und deren Fahrzeuge mit Steinen und Bengalos. Die Polizei setzte einen Hubschrauber ein.

Im Nachbarhaus der umstrittenen Rigaer Straße 94 in Friedrichshain ist die Berliner Polizei gegen illegale Bewohner vorgegangen. Die Hausverwaltung der Nr. 93 hatte die Polizei gerufen, weil sich in einer Wohnung zwei Menschen unerlaubt aufgehalten und sich geweigert haben sollen zu gehen. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Demnach war die Wohnung kürzlich aufgebrochen und mit einem neuen Türschloss ausgestattet worden.

Als die Polizei am Donnerstagmorgen erschien, war die Wohnung allerdings leer. Die Polizei sicherte sie für die Hausverwaltung, die nun ihrerseits ein neues Schloss einbauen ließ. Über den Umfang des Einsatzes und die Zahl der beteiligten Polizisten wurde zunächst nichts mitgeteilt. In linken Internetforen war vor dem Polizeieinsatz gewarnt und zu Gegenreaktionen aufgerufen worden.

Plakate bringen Zivilbeamte der Polizei in Gefahr

Unterdessen waren in den vergangenen Tagen in Friedrichshain und Kreuzberg Plakate der linksextremistischen Szene aufgetaucht, die verdeckte Ermittler zeigen sollen. Zuletzt hing eines dieser Plakate an der Liegnitzer Straße am Görlitzer Park. Das Plakat zeigt zwölf Polizisten und Polizistinnen sowie Nummernschilder von Autos, die von den Beamten regelmäßig genutzt werden. Dazu der Hinweis: "Achtet auf diese Personen!".

Bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sorgen die Plakate für Entsetzen: "Es ist unfassbar, zu welchen kranken Mitteln einige Chaoten greifen, um unsere Kollegen zu diffamieren und sie zum Freiwild für Extremisten ...

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