Fußball: Party mit Pizza und Dosenbier

Die Bayern feiern ganz spontan ihre 27. Meisterschaft. Das Ausscheiden in den Pokal-Wettbewerben schmerzt aber noch.

MÜNCHEN.  Sie können's doch noch. Siegen – und feiern. Der FC Bayern hat mit einem 6:0 (3:0) in Wolfsburg seine 27. Deutsche Meisterschaft klar gemacht und sich den Frust der vergangenen Wochen von der Seele geschossen. Ein Trost-Titel? Auch. Aber nicht nur. Eher ein Trotz-Titel.

Um 20.20 Uhr war der Schlusspfiff in Wolfsburg zugleich Anpfiff für die Party. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hatte sich kurz vor Ende der einseitigen Partie bereits ein Bierchen im Pappbecher gegönnt, angestoßen und danach das Party-Motto ausgegeben: "Wir werden es richtig krachen lassen." Dafür musste in der VW-Stadt improvisiert werden.

Das Vorglühen begann in der Kabine mit Weißbier und Champagner. Mannschafts-DJ Rafinha legte Latino-Rhythmen auf, Arturo Vidal feierte auf dem Rasen mit einer Pappschale, Philipp Lahm gab seine Premiere am Megafon. Auf dem Zaun stimmte er mit den 5000 Bayern-Fans in der Kurve das "Humba-Humba-Täterää" an. "Ich bin nicht gern dort, aber irgendwann muss es sein", sagte der Kapitän und kündigte an: "Wir hatten viele englische Wochen, in denen wir nicht viel zu feiern hatten. Es ist wichtig, dass man einen Matchball gleich nutzt, wenn man ihn hat. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen."

Vier Paletten Dosenbier und Pizza vom Lieferdienst

Das Fest der Bayern fiel spontan, nachdem Verfolger RB Leipzig vorher gegen Ingolstadt nur zu einem 0:0 gekommen war und so die Einladung zur Wolfsburger Party ausstellte. "Die Feierlaune ist unbegrenzt. Wir müssen uns nicht auf ein nächstes...

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