Fumio Kishida ist Japans neuer Regierungschef

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Japan hat einen neuen Regierungschef. Fumio Kishida wurde vom Unterhaus des Parlaments zum Nachfolger von Yoshihide Suga gewählt.

Eine seiner ersten Amtshandlungen wird die angekündigte Auflösung des Unterhauses sein, das er japanischen Medienberichten zufolge bereits am 31. Oktober neu wählen lassen wird.

Kishida hat angekündigt, so gut wie alle der zwanzig Kabinettsposten der Vorgängerregierung zu ersetzen. Dreizehn von ihnen werden erstmals in ein Ministeramt berufen.

Zuletzt waren die Umfragewerte der Regierungspartei LDP unter seinem Vorgänger Suga gesunken. Letzterer war durch sein Management während der Corona-Pandemie und der Ausrichtung der Olypischen Spiele in die Kritik geraten.

Der 64-jährige Kishida diente unter dem rechtskonservativen Ministerpräsidenten Shinzo Abe jahrelang als Außenminister, er strebt unter anderen engere Sicherheitsbeziehungen mit den USA und anderen Demokratien in Asien an.

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