Fussball: Gnabry und Szalai nehmen dem HSV die Hoffnung

HSV-Torwart Julian Pollersbeck kann den Ball von Serge Gnabry nicht halten

Hoffenheim. Der erste Abstieg des Hamburger SV rückt immer näher. Der HSV unterlag am 30. Spieltag 0:2 (0:2) bei 1899 Hoffenheim. Damit warten die Hanseaten seit knapp acht Monaten auf einen Auswärtssieg. Dagegen hält die TSG nach der siebten Partie ohne Niederlage ihren Kurs Richtung Europacup. Serge Gnabry (18.) und Adam Szalai (27.) trafen für Hoffenheim.

Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena spielten die Hamburger in der Anfangsphase gut mit. Die Mannschaft von Trainer Christian Titz ließ keine Zweifel an ihrem Siegeswillen. Es entwickelte sich der von Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann prophezeite offene Schlagabtausch.

Dabei jubelten die Gastgeber, die auf den gesperrten Mark Uth und den verletzten Dennis Geiger verzichten mussten, bereits in der 8. Minute - allerdings verfrüht. Schiedsrichter Harm Osmers (Hannover) erkannte das Tor von Benjamin Hübner nicht an, weil Gnabry im Abseits und im Blickfeld von HSV-Torwart Julian Pollersbeck stand.

Gnabry merzt Fehler aus

Zehn Minuten später machte der seit Wochen in Topform spielende Gnabry seinen "Fehler" wieder gut und brachte die Kraichgauer mit einer Einzelaktion in Führung. Kurz darauf vergab die Leihgabe von Bayern München, die im Sommer zum Rekordmeister zurückkehren wird, die große Chance zum zweiten Treffer (20.).

Noch größer war die Möglichkeit von Nadiem Amiri (24.). Die Norddeutschen, die ohne den gesperrten Kyriakos Papadopoulos und Nicolai Müller auskommen mussten, wurden in dieser Phase nahezu von Ho...

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