Fussball: Hertha streckt sich für die Champions League

Wenn Hertha noch eine Chance auf die Champions League haben will, muss am Freitag Hoffenheim geschlagen werden – andernfalls ist der Traum aus.

Berlin.  Schwang da ein Hauch Resignation mit? Oder eher Unverzagtheit? "Es ist nicht zu ändern", sagte Michael Preetz jedenfalls, "Verletzungen gehören dazu. Wir müssen die Situation so annehmen, wie sie ist." Das ist einerseits richtig, schließlich hat sich beharrliches Lamentieren noch nie als besonders zielführend erwiesen. Auf der anderen Seite weiß natürlich auch Herthas Manager, dass die Liste der Ausfälle auf ein kaum noch zu verkraftendes Maß gewachsen ist. Und zwar zur Unzeit. "Wir gehen auf die Zielgerade", betonte Preetz, "jedes Spiel, das kommt, hat große Bedeutung."

Hoffenheims Restprogramm hat es in sich

Nur noch sieben Wochen, dann werden in der Fußball-Bundesliga die letzten Entscheidungen gefallen sein, auch die um die Europapokalplätze. Neun Spiele gilt es bis dahin noch zu bestehen, aber schon das erste wird richtungsweisend sein – zumindest für die Berliner. Geht Hertha als Tabellenfünfter im Heimspiel am Freitagabend (20.30 Uhr) gegen den Vierten TSG Hoffenheim leer aus, können die blau-weißen Träume von der Champions League ad acta gelegt werden. Acht Punkte betrüge in diesem Fall der Rückstand auf die Konkurrenten aus dem Kraichgau.

So vermessen, die Königsklasse als Ziel auszugeben, waren sie bei Hertha freilich nicht. "Ich will nicht über Platz vier reden", sagte Pal Dardai, Herthas Chefcoach, um dann doch hinterherzuschieben, dass man "mit ein paar guten Spielen auch dort landen" könne. Denn so hinderlich die Umstände mit nunmehr acht Verletzten auch sein mögen...

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