G20-Gipfel in Hamburg: Was kommt da auf uns zu?

Noch 100 Tage: Was Protestler planen, wie sich die Polizei vorbereitet.

Der Countdown läuft: In 100 Tagen findet in Hamburg das G20-Treffen statt. Gipfel-Gegner sorgten bereits mit ersten gewaltsamen Protestaktionen für Aufsehen und kündigen weitere an. Die Polizei rüstet auf, gestern wurde das Präsidium mit Stacheldraht geschützt. Die MOPO zeigt, was da auf uns  zukommt.

Wird die Lage eskalieren? 

Die Polizei rechnet mit dem Schlimmsten. Die Beamten gehen von gewaltsamen Protesten aus – in einem internen Lagepapier werden selbst Tote nicht ausgeschlossen (MOPO berichtete). „Wir erleben, dass es aus der linken und linksextremistischen Szene eine Mobilisierung gibt“, sagt Innensenator Andy Grote (SPD) zur MOPO. Die Gipfel-Gegner würden das Treffen als Plattform nutzen wollen, da die Weltöffentlichkeit zuschaue. „Das ist eine Gelegenheit für diesen Teil des politischen Spektrums, die auch mit einer gewissen Militanz unterwegs sind.“

Extraschutz für Polizeipräsidium:

Am 17. und am 27. März wurden mehrere Polizeiwagen von G20-Gegnern angezündet – darunter ein Fahrzeug, das zum Schutz von Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) zugeteilt war.

Am Dienstag wurde das Gelände rund ums Polizeipräsidium in Alsterdorf mit NATO-Draht gesichert, um den Fuhrpark zu schützen. Zudem patrouillieren Polizeistreifen entlang des ehemalige Kasernengeländes an der Hindenburgstraße, um Angriffe zu verhindern.

Was planen die Gipfel-Gegner?

Zahlreiche Protest-Aktionen sind geplant. Rund 100.000 Teilnehmer werden allein bei der Groß-Demo am 8. Juli erwartet. Am 6. Juli ist die antikapitalistische Vorabend-Demo „G20 Welcome to Hell“ angemeldet, am 7. Juli gibt es einen Aktionstag autonomer Gruppen. Dort und abseits der Veranstaltungen wird mit Krawallen gerechnet. Auch Sabotageakte (Hafen, Flughafen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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