G20-Gipfel: Polizei plant Demo-Verbot in der City

Innenstadt soll offenbar für Proteste gesperrt werden. Demo-Organisatoren sauer.

Wenn im Juli der G20-Gipfel in Hamburg steigt, dann wird die Stadt im Ausnahmezustand sein. Gewalttätige Proteste und friedliche Demos werden erwartet. Um letztere ist nun ein heftiger Streit entbrannt. Der Grund: Offenbar soll die Hamburger Innenstadt zur Sperrzone für Proteste werden!

Die Organisatoren der größten Demo, das Bündnis „Grenzenlose Solidarität statt G20“, sind sauer: Bereits Ende März wurde ihnen das Heiligengeistfeld als Ort für die Abschlusskundgebung gestrichen. Jetzt wurde bekannt: Demonstrationen sollen im Innenstadtbereich anscheinend überhaupt nicht möglich sein. 

Erst vor wenigen Tagen veröffentlichte die Polizei eine Karte mit Sicherheitszonen und Kontrollstationen rund um die Messehallen. Die „rote Zone“ wird demnach zum Hochsicherheitsbereich. Dort soll es verstärkte Polizeipräsenz und Personenkontrollen geben.

Am Freitag wurde bekannt: Die Polizei will offenbar eine weitere, komplett demonstrationsfreie „blaue Zone“ einrichten – und die dürfte riesig sein: Wie das Bündnis „Grenzenlose Solidarität statt G20“ mitteilte, soll es sich um das Gebiet „von der Willy-Brandt-Straße bis zum...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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