G20-Interview mit dem Innensenator: Wir erwarten ein „extrem hohes Gewaltpotenzial“

Andy Grote (49, SPD) über Hamburg im Ausnahmezustand.

Auf dem Heiligengeistfeld darf keine Kundgebung stattfinden, im Stadtpark darf nicht gecampt werden und nun gibt’s noch eine Demo-Verbotszone vom Flughafen bis zur Elbe. In der linken Szene gilt Innensenator Andy Grote (SPD) längst als „Verbote-Grote“. Die MOPO sprach mit ihm über die Gipfel-Vorbereitungen.

MOPO: Herr Grote, im Moment gibt’s ganz schön viele Verbote …

Andy Grote: Es gibt im Kern eine einzige Einschränkung für die Fahrzeugkolonnen der Staatsgäste, dass nämlich Demonstrationsrouten nicht durch den Transfer-Korridor zwischen Innenstadt und Flughafen verlaufen können. Obwohl es eine massive Mobilisierung mit bis zu 8000 gewaltbereiten linksextremistischen Protestlern gibt, ist bisher eben noch keine Versammlung verboten worden. Stattdessen suchen wir mit allen Demo-Anmeldern, auch mit jenen, von denen ein Gewaltpotenzial ausgeht, Kooperationswege und haben sie zum großen Teil auch gefunden.

Wird es denn noch weitere Einschränkungen geben?

Obwohl wir wissen, dass wir in Hamburg ein extrem hohes Gewaltpotenzial erwarten, sind keine Ausweisungen „gefährlicher Orte“, keine Evakuierungen und keine großflächigen Sperrungen geplant. Wir sind mit den Sicherheitszonen um die Veranstaltungsorte gut aufgestellt. Weitere Maßnahmen sind nicht vorgesehen.

Zu...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen