G7: Gibt es einen Deal zum Ausstieg aus dem Kohlestrom bis 2030?

Die Klimakrise und die Energiekrise zusammen zu bekämpfen - das ist das Ziel des deutschen Wirtschaftsministers Robert Habeck und von Umweltministerin Steffi Lemke beim G7-Treffen der weltweit führenden Industriestaaten in Berlin.

Der Vizekanzler erklärte zum Auftakt der Beratungen, dass die beiden großen strukturellen Krisen unserer Zeit, nämlich die globale Erderwärmung und die diversen ökologischen Krisen, vor allem der Verlust der Biodiversität, zusammen zu sehen sind. Laut Habeck können diese Krisen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssten auch gemeinsam gelöst werden. Das sei das gemeinsame Verständnis in der Regierung und das sei auch der Geist bei dieser Konferenz. Denn die globale Erwärmung nimmt in dramatischem Tempo zu.

Die Klimakrise wird nicht verschwinden und es ist absolut entscheidend, dass wir die Wissenschaft beherzigen, die uns vorschreibt, dass wir unsere Anstrengungen zur Umstellung auf erneuerbare, alternative Energie beschleunigen müssen.

Der Klimabeauftragte der US-Regierung John Kerry gab sich aufgeschlossen: "Die Klimakrise wird nicht verschwinden und es ist absolut entscheidend, dass wir die Wissenschaft beherzigen, die uns vorschreibt, dass wir unsere Anstrengungen zur Umstellung auf erneuerbare, alternative Energie beschleunigen müssen. Unser Auftrag ist sehr klar. Für die G7, aber auch bei den G20 - denn diese 20 Nationen machen 80 Prozent aller Emissionen in der Welt aus. Und wenn diese 20 Nationen nicht mitziehen, können wir die Aufgabe nicht bewältigen."

Die USA und Japan leisten allerdings Widerstand bei dem Ziel, bis 2030 aus der klimaschädlichen Kohleverstromung auszusteigen.

Die Gespräche in Berlin bereiten auch den großen G7-Gipfel im Juni in Bayern vor.

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