G7-Gipfel startet auf Schloss Elmau - Ukraine-Krieg im Fokus

G7-Gipfel startet auf Schloss Elmau - Ukraine-Krieg im Fokus

Im Bayerischen Elmau hat der G7-Gipfel offziell begonnen. Der deutsche Bundeskanzler Scholz empfing die Regierungs- und Staatschefs vor der idyllischen Alpenkulisse. Darunter der französische Präsident Emanuel Marcron, der britische Premier-Minister Boris Johnson und der amerikanische Präsident Joe Biden, der zum ersten Mal als US-Präsident Deutschland besucht.

Der Ukraine-Krieg steht im Fokus

Der Ukraine-Krieg ist das dominierende Thema, aber auch die Lage der Weltwirtschaft, die Inflation und die steigenden Nahrungsmittepreise stehen auf der Agenda. Neben den Regieruns- und Staatschefs von Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada, den USA und Japan sind Vertreter und Vertreterinnen der EU auf dem Gipfel anwesend.

Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz betonte, dass vom G7-Gipfel starke Signale ausgehen sollen. In Bezug auf die internationale Unterstützung für die Ukraine als Reaktion auf Russlands Angriff sagte Scholz: "Man kann sicher sagen, dass Putin nicht damit gerechnet hat und ihm das unverändert Kopfschmerzen bereitet." Deutschalnd und die USA würden immer gemeinsam handeln, wenn es um Fragen der Sicherheit der Ukraine ginge, sagte Scholz nach einem Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten Joe Biden auf Schloss Elmau im Vorfeld des Gipfels.

"Wir werden zur Ukraine stehen"

Die ebenfalls anwesende Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von er Leyen, sagte im Vorfeld auf Twitter: "Wir werden zu der Urkaine stehen, egal wie lange es dauert. Die negativen Folgen von Russlands Kriegs werden im Mittelpunkt unserer Austausches stehen."

Auch der britische Premierminister Boris Johnson versicherte der Ukraine weiterhin die Unterstützung seines Landes: "Die Sicherheit der Ukraine ist unsere Sicherheit. Ihre Freiheit ist auch unsere Freiheit", schrieb Johnson auf Twitter.

Auch die Nahrungsmittelkrise aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine wird Thema auf dem G7-Gipfels sein. EU-Ratpräsident, machte in einer Pressekonferenz auf Schloss Elmau Russland für die Nahrungsmittelkrise verantwortlich und warf Moskau vor, ein gefährliches Spiel zu spielen: "Der Kreml benutzt Lebensmittel als stille Kriegswaffe. Wir müssen uns der russischen Propaganda über Lebensmittel- und Düngemittelpreise entschieden entgegensstellen." Viele Familien und Kinder auf der Welt seien jetzt in Gefahr, zu verhungern und brauchen dringend Unterstützung, so Michel. Die Zeit sei knapp, die EU arbeite an alternativen Routen für ukranische Agrarprodukte.

Demonstrationen gegen die Gipfel

Der G7-Gipfel finden unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen statt. Etwa 18,000 Polizisten sind in der Region im Einsatz. Am Sonntagnachmittag haben hunderte Menschen Garmisch-Partenkirchen demonstriert. Die Veranstalter sprachen von mehr als 1000 Teilnehmern, die Polizei schätzte die Zahl auf 800.

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