Ganze Region will in den MVV - Neue Pläne fürs Netz: Das wird eine Mega-S-Bahn

Florian Zick

Wie beugen wir dem Verkehrsinfarkt vor? Die Landräte aus der Region haben sich dazu Gedanken gemacht. Ihr Vorschlag: ein S-Bahn-Netz, das halb Oberbayern umspannt.

München - Als Robert Niedergesäß in den Räumen des Münchner Verkehrsverbundes (MVV) am Isartor Platz nimmt, tobt etwa 50 Meter unter ihm schon wieder das Chaos: Polizeieinsatz, Stammstrecke weitgehend dicht, nur die S7 fährt durch bis zum Ostbahnhof. Kommenden Mittwoch soll am Marienhof Spatenstich für die zweite Stammstrecke sein.

Die zusätzliche Röhre soll verhindern, dass das S-Bahnnetz bei jeder kleinen Störung gleich stillsteht. Für den Ebersberger Landrat Niedergesäß (CSU) ist mit dem Bau des Riesentunnels die Entwicklung des Streckennetzes aber noch längst nicht abgeschlossen.

Vision für die S-Bahn 2050

Als Sprecher der Verbundlandkreise im MVV, einem Zusammenschluss aller Landkreise mit S-Bahnanschluss, hat Niedergesäß ein Positionspapier vorgestellt, an dem er und die anderen Landräte aus der Region fast ein Jahr lang getüftelt haben.

Es ist eine Art Vision für die S-Bahn 2050 geworden – und die hat es in sich. Doppelstöckige Züge, neue Bahnhöfe und ein 24-Stunden-Betrieb – das sind nur einige Forderungen, die die Verbundlandkreise erheben. Dazu soll das Streckennetz massiv erweitert werden. Von Rosenheim bis Pfaffenhofen, von Landshut bis nach Augsburg – überall soll künftig die Münchner S-Bahn fahren.

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Bei der Mega-S-Bahn handelt es sich vorerst freilich nur um ein Gedankenspiel. Zwar ist das Positionspapier auch der Bayerischen Eisenbahngesellschaft zugegangen.
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