Gartenausstellung Marzahn: IGA laut Veranstalter gut besucht, aber keine Gästezahlen

Um die Nachbarn für Baumaßnahmen und Verkehrsbehinderungen zu entschädigen, fordern Politiker von Linken und CDU freien Eintritt.

Vier Tage nach Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) wollten die Veranstalter am Montag noch keine Besucherzahlen nennen. Das Interesse sei trotz des kühl-regnerischen Wetters groß, sagte eine Sprecherin auf dpa-Anfrage. Beispielsweise sei das am Sonntag begonnene Kirschblütenfest gut besucht.

Genaue Gästezahlen wollen die Veranstalter am Dienstag bekanntgeben. Auf dem Gelände konnten sich Besucher am Montagmittag entspannt bewegen, die Wege waren nicht überfüllt. Einzig am Haupteingang bildete sich eine Menschenschlange, da nur eine Kasse geöffnet war. Die IGA war am vergangenen Donnerstag vom Bundespräsidenten eröffnet worden. Am Donnerstag und Freitag war es bei den Online-Tickets zu Pannen gekommen. Im Shop konnten keine Eintrittskarten gekauft werden. "Der Onlineshop der IGA Berlin 2017 ist zurzeit wegen Wartungsarbeiten nicht erreichbar. Wir arbeiten daran, Ihnen den Service möglichst schnell wieder anbieten zu können", hieß es auf der Seite.

Per Twitter teilte die IGA mit, das Rechenzentrum des Online-Shop-Anbieters sei überlastet. Eintrittskarten könnten an den Kassen oder über den Internet-Ticket-Verkäufer Eventim gekauft werden. Dort kosten die Karten allerdings etwas mehr. Auch am Ostermontag konnten keine Online-Tickets gekauft werden.

Kritik gibt es auch an den Preisen für die Eintrittskarten. Ein normales Ticket für Erwachsene kostet 20 Euro, Jugendliche zahlen fünf Euro. Billiger sind die sogenannten "Abendkarten". Sie kosten zehn Euro und gelten n...

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