Gastronomie in Berlin: Neue Runde im Heizpilzstreit

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Berlin.  In der Koalition droht ein neuer Streit um die Zulassung von Gas betriebenen Heizpilzen im Herbst und Winter. Die SPD will alle Wärmequellen zulassen, um der schwer in der Krise steckenden Gastronomie zu helfen, die Grünen wollen sie stadtweit verbieten. Am Mittwoch findet eine Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses im Abgeordnetenhaus statt, auf der über Hilfen für die Gastronomie und Hotellerie gesprochen wird. Mit dabei sind unter anderem die Hoteliers Michael Zehden („Crown Plaza“) und Ekkehard Streletzki („Estrel“). Die Hotelbranche ist durch die Corona-Krise besonders hart getroffen.

Heizpilze in Berlin: Freigabe für Herbst und Winter gefordert

„Die Lage der Gastronomie und Hotellerie ist katastrophal“, sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion und der stellvertretende Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, Jörg Stroedter. Deswegen fordert die SPD eine Freigabe für alle Wärmequellen in diesem Herbst und Winter. „Was den Kohlendioxid-Ausstoß angeht, sind in diesem Jahr durch den ein Einbruch beim Flugverkehr enorme Rückgänge zu verzeichnen“, sagte Stroedter, so dass die Freigabe für die klimaschädlichen Gas-Heizpilze ausnahmsweise erteilt werden könne. Auch die CDU, FDP sind dafür. Die AfD fordert sogar die grundsätzliche Aufhebung des Verbotes für Gas-Heizpilze.

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