Gastronomie: Die Prinzessin von Korea Town

Young-Mi Park-Snowden betreibt in Berlin drei Restaurants und einen Spezialitätenladen. Jetzt veröffentlicht die „Kimchi Princess“ ein Kochbuch

Mit einem Stand auf dem Designweihnachtsmarkt im Stadtbad Oderberger Straße fängt 2005 alles an. Damals findet es Young-Mi Park-Snowden sonderbar, dass viele Leute bei ihr zum ersten Mal koreanisch essen, "obwohl sie doch so viel reisen oder sich gut mit Essen auskennen". Das hat sich auch dank der 37-Jährigen in den vergangenen Jahren grundlegend geändert. Ihr Reich als "Kimchi Princess" umfasst heute zwei Restaurants, einen Imbiss sowie einen Laden mit koreanischen Lebensmitteln. Ende April veröffentlicht sie ihr erstes eigenes Kochbuch.

Dass sich alles so erfolgreich entwickelt, hätte die gebürtige Wolfsburgerin nie für möglich gehalten. Nach dem Abitur verbringt sie ein Jahr in Seoul, wo sie nicht nur ihr Koreanisch verbessert, sondern auch das bunte Großstadtleben mit seinen zahlreichen Spezialitätenrestaurants kennenlernt. Das beeindruckt sie so nachhaltig, dass sie im Anschluss beginnt, ihre Freunde in Deutschland zu bekochen und laut träumt: "Wenn ich mal Geld habe, werde ich ein koreanisches Restaurant eröffnen."

Mit selbst genähter Schürze und Krönchen

Vor zwölf Jahren kommt die Gelegenheit: Ein Freund bietet ihr an, auf dem Designmarkt koreanische Küche zu präsentieren – ihr erster Auftritt als "Kimchi Princess" mit selbst genähter Schürze und Krönchen. Ihr Stand wird der am besten besuchte, erinnert sie sich. In den kommenden vier Jahren entwickelt Park-Snowden ein Konzept – immer nebenbei, denn sie absolviert erst eine Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin und stud...

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