Gaza: Foto hält Raketenangriff fest

Mitten im alltäglichen Treiben: Ein Raketenangriff in Gaza. (Bild: Twitter/Mike Hogan)
Mitten im alltäglichen Treiben: Ein Raketenangriff in Gaza. (Bild: Twitter/Mike Hogan)

Autos und Motorräder stehen an der Kreuzung, Menschen erledigen ihre Einkäufe: Mitten in dieser Alltagssituation fällt eine Rakete in ein Wohngebiet. Dieser Schnappschuss zeigt die Realität, mit der die Bewohner Gazas derzeit jeden Tag zu kämpfen hat. 

Schon von weitem ist die Rakete kurz vor der Explosion zu sehen. Der Mann rechts im Bild hält sich bereits die Ohren zu. Mit dem Bewusstsein, dass das Leben jederzeit vorbei sein könnte, gehen die Palästinenser in Gaza aus dem Haus. Der seit dem 8. Juli andauernde Militäreinsatz in dem eng besiedelten Palästinensergebiet ist inzwischen Israels längster Krieg seit 2006. Er dauert schon länger als die Konflikte im Gazastreifen in den Jahren 2009 und 2012. Dementsprechend scheinen sich die Menschen in Gaza an das Schrecken gewöhnt zu haben. Ohne sich in Sicherheit zu bringen oder wegzurennen überqueren sie die Straße. 

Laut der Zeitung "The Telegraph" wurden die Bewohner vorher per Anruf gewarnt. Ob jemand zu Schaden gekommen ist, ist unklar. In den letzten Tagen wurden eine UN-Schule und ein belebter Markt von israelischen Streitkräften beschossen. Die Kritik der USA und der UN am israelischen Vorgehen in Gaza wird zusehends schärfer. Der jüngste Beschuss sei «völlig unakzeptabel», sagte Regierungssprecher Josh Earnest im Weißen Haus. 

Die Zahl der getöteten Menschen im Gazastreifen beläuft sich inzwischen auf mehr als 1400 Palästinenser. Auf israelischer Seite sind 56 Soldaten und drei Zivilisten ums Leben gekommen.  Die israelische Armee plant, ihre Offensive noch auszuweiten. 

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