gAZtro in der Bierbrauerei - Haidhausen wird hopfig

Sophie Anfang

Mitten in der Stadt wird jetzt Bier gebraut – und bald sogar direkt neben der Brauerei ausgeschenkt.

Wenn Werner Schuegraf durch seine Brauerei läuft, dann braucht er dafür nicht mal eine Minute. Malzlager, Sudhaus, Gärkeller und Lagerkeller trennen nur ein paar Schritte. 140 Quadratmeter ist sein "Hopfenhacker" groß, liegt dafür überraschend zentral: mitten in Haidhausen.

Weißenburgerstraße 16, ein schweres Tor und daneben ein Schild, das gleich Erwartungen schürt: "Institut gegen akute Unterhopfung". Dahinter ein Innenhof und Schuegrafs Mikro-Brauerei im Erdgeschoss.

"Es ist schon alles wieder zu klein", sagt Schuegraf, ein hochgewachsener Mann, der, so sagt er selbst, "schon ein bisserl was erlebt hat".

Will sagen: ein Jungbrauer ist er mit seinen 54 Jahren nicht mehr. Dafür ein erfahrener. Er hat Brauwesen erst gelernt und später noch in Weihenstephan studiert. In den 90ern war er dann als Anlagenbauer in den USA unterwegs und entdeckte die dortige Craft-Beer-Szene.

15 000 Flaschen braut Hopfenhacker im Monat

Eine Art des Brauens, die Schuegraf aus den Staaten nach Hause mitgebracht hat. "Ich mache das jetzt seit drei Jahren im 100-Liter-Maßstab." Zunächst braut er mit einem Freund aus den USA.
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