GDL beginnt mehrtägigen Streik im Güterverkehr der Deutschen Bahn

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Rangierlok der Deutschen Bahn

Der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) im Güterverkehr der Deutschen Bahn (DB) hat begonnen. "Wir erwarten eine harte Etappe", sagte ein Sprecher der Güterverkehrsparte DB Cargo am Samstagabend. Am Wochenende könnten die Auswirkungen demnach noch überschaubar sein, da generell weniger Züge fahren. Ab Montag wird dann mit größeren Auswirkungen gerechnet, weil dann die Industrie mehr Nachschub benötigt.

Das Unternehmen habe aber genügend Kapazitäten, um stehen gebliebene Züge zwischenzuparken, fügte der Sprecher hinzu. Die Kunden sind seinen Angaben zufolge informiert. Wirtschaftsverbände hatten zuvor gewarnt, eine Unterbrechung der Lieferketten durch längere Streiks im Güterverkehr setze die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise aufs Spiel.

Dem Streik im Güterverkehr sollen Arbeitsniederlegungen im Personenverkehr ab Montagmorgen um 02.00 Uhr folgen. Enden sollen die Arbeitsniederlegungen am Mittwoch um 02.00 Uhr.

Es handelt sich um die zweite Streikwelle im aktuellen Tarifkonflikt zwischen GDL und DB. Die Gewerkschaft fordert eine zweistufige Lohnerhöhung von 3,2 Prozent, eine Corona-Prämie von 600 Euro und bessere Arbeitsbedingungen. Die Bahn bietet zwar 3,2 Prozent mehr Lohn, will die Stufen aber später umsetzen und eine längere Laufzeit.

fml/mid

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