Gedämpfter Anstieg bei Energie- und Lebensmittelpreisen schwächen Inflation ab

Nahrungsmittelpreise treiben Inflation

Die Preise für Energie und Nahrungsmittel sind im März deutlich weniger stark gestiegen als zuvor und haben die Inflationsrate abgeschwächt. Energie war im Vormonat zwar 5,1 Prozent teurer als noch vor einem Jahr, Nahrungsmittel kosteten 2,3 Prozent mehr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Februar hatten die Energiepreise mit einem Plus von 7,2 Prozent und die Preise für Nahrungsmittel mit einem Zuwachs von 4,4 Prozent aber noch deutlich stärker zugelegt.

Im März waren die Verbraucherpreise den Statistikern zufolge damit lediglich 1,6 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Im Februar hatte die Inflationsrate noch bei 2,2 Prozent gelegen.

Die Preisentwicklung bei Energie wurde demnach vor allem vom leichten Heizöl angetrieben, das im März 25,2 Prozent teurer war als ein Jahr zuvor. Kraftstoffe waren 11,9 Prozent teurer. Strom kostete dagegen lediglich 1,5 Prozent mehr. Gas war gar 3,3 Prozent günstiger.

Bei Nahrungsmitteln waren vor allem Speisefette und Speiseöle mit einem Preisschub von 16,5 Prozent deutlich teurer als im Vorjahresmonat. Butter kostete beispielsweise knapp 34 Prozent mehr. Auch Fisch, Fischwaren, Gemüse und Molkereiprodukte waren teurer.

Nach Angaben der Statistiker drückte auch ein deutlicher Rückgang bei Pauschalreisen die Inflationsrate. Sie waren im März demnach 7,1 Prozent günstiger. Grund sei in erster Linie ein Kalendereffekt, da Ostern im vergangenen Jahr bereits auf Ende März fiel.

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