Gedenken an Opfer des Germanwings-Absturzes in Südfrankreich vor zwei Jahren

Flugzeugtrümmer nach Germanwings-Absturz

Zwei Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine mit 150 Menschen an Bord in den französischen Alpen wird am Freitag der Opfer gedacht. In der Kathedrale von Digne-les-Bains werden etwa 500 Menschen einen ökumenischen Gottesdienst feiern. Auf dem Friedhof des Orts Le Vernet, der der Absturzstelle am nächsten liegt, wird eine Gedenkstätte eingeweiht (12.30 Uhr).

Anschließend können die Angehörigen der Opfer den Ort besuchen, an dem der offenbar unter Depressionen leidende Copilot Andreas Lubitz das Flugzeug absichtlich in die Berge steuerte. Im nordrhein-westfälischen Haltern am See findet am Joseph-König-Gymnasium eine Zeremonie für die 16 Schüler und zwei Lehrerinnen statt, die bei der Katastrophe ums Leben kamen. In Berlin gibt Lubitz' Vater, der die Schuld seines Sohns bestreitet, exakt zum Zeitpunkt des letzten Funkspruchs (10.30 Uhr) eine Pressekonferenz, was für Empörung sorgt.

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