Gedenkstätte Sachsenhausen: Peinliche Kleinkrämer

Zur KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen fahren kaum Busse. Weil es kein Geschäft ist.

Es ist nicht gerade die erfreulichste Freizeitbeschäftigung für Berlin-Touristen, ein ehemaliges KZ zu besuchen.  Die Konzentrationslager der Nazis waren die zentralen Vernichtungsorte für Millionen Opfer, die völlig unverschuldet interniert wurden, die hungern mussten, die man durch Arbeit „vernichtete“ oder die sofort vergast oder erschossen wurden. Jeder, der einmal eine solche Stätte – wie zum Beispiel die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg – besucht hat, weiß, wie lange ein solcher Besuch nachwirkt.

Gedenken statt shoppen

Dort freiwillig  hinzufahren, ist eine sehr bewusste Entscheidung, und es ist den internationalen Touristen hoch anzurechnen, dass sich etwa 10 000 von ihnen  an den Osterfeiertagen nach Sachsenhausen aufgemacht haben, statt am Karfreitag über die Internationale Gartenschau zu schlendern, am Sonnabend...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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