Sieben Waldbrände - Feuerteufel zündelt in Münchens Wäldern

Ralph Hub

Insgesamt sieben Waldbrände wüteten an den vergangenen beiden Wochenenden in Waldperlach, Trudering und Grasbrunn. Die Polizei vermutet dahinter Brandstiftung.

München - An den vergangenen beiden Wochenenden brannten sieben Wälder im Südosten von München. Fünf davon hielten die Feuerwehr am vergangenen Wochenende in Atem: Kurz vor 12 Uhr ging am Samstag der erste Alarm in der Notrufzentrale ein. Ein Waldstück an der B471 zwischen Grasbrunn und Keferloh stand auf einer Fläche von etwa 80.000 Quadratmetern in Flammen. 110 Mann der Freiwilligen Feuerwehren aus Grasbrunn, Putzbrunn, Haar und Ottobrunn bekämpften den Waldbrand.

Die meisten der 8.000 etwa zwei Jahre alten Baumpflänzchen dürften vernichtet sein. Die betroffene Jungwaldschonung war auf einer Fläche von etwa zehn Fußballfeldern kaum mehr zu retten. Gegen 13 Uhr waren die letzten Glutnester abgelöscht. 8.000 Fichten, Lärchen und Douglasien wurden ein Raub der Flammen.

Kein Durchatmen für Feuerwehr

Gegen 12.35 Uhr meldeten Spaziergänger am Friedrich-Panzer-Weg in Waldperlach einen weiteren Brand.
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