Der gefährlichste Auftritt der Staffel? Dieser Kandidat schaffte es spektakulär ins "Supertalent"-Finale!

Julia Schöppner-Fleige
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Der gefährlichste Auftritt der Staffel? Dieser Kandidat schaffte es spektakulär ins "Supertalent"-Finale!

In einer Woche läuft die finale Show von "Das Supertalent". Welche zwölf Kandidaten schafften am Ende den Sprung ins große Finale? So viel sei verraten: Ein Weltrekordhalter ist nicht dabei. Der andere schon.

"Das Supertalent" ist ja bekannt dafür, den unterschiedlichsten Menschen (und Tieren), die meinen, etwas richtig drauf zu haben, eine Bühne zu geben. Das ist einerseits schön anzusehen, weil selten Langeweile aufkommt. Andererseits treten natürlich immer auch Kandidaten auf, bei denen man sich sicher zu Recht fragen darf: Was genau hat diese Person dazu bewegt, vor einem Millionenpublikum bei RTL zu performen? Wette verloren? Unbändiges Ego? Auch in der letzten Folge vor dem großen Finale am 21. Dezember gab es die einen, die den Zuschauer richtig staunen ließen. Aber eben auch die anderen ...

Zu den anderen gehörte zum Beispiel ein Elvis-Imitator. Beeindruckend war noch das Intro zum Auftritt von Franz aus Hamburg: Er steht im Guinness-Buch der Rekorde! Vor 15 Jahren erreichte er den Weltrekord im Elvis-Lieder-Dauersingen. Unbegreifliche 42 Stunden, 16 Minuten und 18 Sekunden trällerte er Songs des King of Rock'n'Roll. Doch Bohlens ernüchterndes Urteil nach der Performance: "Das können die sechsjährigen Jungs im Kindergarten besser".

Idefix hatte leider ebenso wenig Schwein und wurde von Dieter Bohlen sogar als "faules Schwein" bezeichnet. Da half es auch nicht, dass die Frauchen es zuvor noch als "wahnsinnig intelligent" anpriesen. Der gar nicht so kleine amerikanische Mini-Eber wollte einfach nicht den Spielzeug-Lauch auf Kommando in den Kochtopf legen.

Absichtlich das Kommando überhören wollte wohl auch die schwedische Sängerin und Multiinstrumentalistin Gunhild Carling. Drei Mal Nein hielten sie noch lange nicht davon ab, bis zum bitteren Ende mit ihrer Band aktuelle Hits im Stil der Twenties durchzuspielen. "Das war laut und Chaos", resümierte Bruce Darnell. Irgendwie nett anzusehen, aber halt einfach keine wirkliche Art von "Supertalent" war der Tanzauftritt des sympathischen Ehepaares Dave und March aus England. Sie führten einen Cha-Cha-Cha und einen Jive auf.

Lebensbedrohlich und gerade deshalb spektakulär

Doch selbstverständlich gab es auch die Wow-Effekte in der Show. Vier Kandidaten sollten eine Runde weiterkommen. Doch nur einer davon schaffte es auch tatsächlich ins Finale. Schon der erste Auftritt war ein Hingucker: Der zehnjährige Oskar präsentierte mit seinem Vater Danylo eine beeindruckende Akrobatik-Nummer. "Megageile Show", lobte Sarah Lombardi und prophezeite gleich hinterher: "Der Junge wird den Mädels den Kopf verdrehen!"

Nicht ganz so reibungslos startete es bei Fischverkäuferin Stefanie aus Hamburg. Mit dem Song "Glücksmomente" hätte sie beinahe kein Glück gehabt. Rausgerissen und die Zuschauer von den Sitzen gerissen hat es dann ihr Gesang zu "It's a Heartache". Sie klang fast wie die echte Reibeisenröhre Bonnie Tyler.

Die fesselndsten Perfomances boten allerdings zwei Kandidaten namens "Der Spiegelmann" und "The Space Cowboy" dar. Komplett eingehüllt in einen verspiegelten Anzug zeigte Jesse aus Australien Kontaktjonglage mit sogenannten "Isolation Rings". "Das sieht mega aus", staunte Bruce Darnell. Dieter Bohlen fand den Auftritt "nix Neues" und "nur ok", schwärmte aber vom Kostüm. Es gab dreimal ein Ja.

Besonders gefährlich wurde es dann beim "Space Cowboy", der ebenfalls aus Australien angereist war. Er präsentierte eine "lebensbedrohliche" Nummer mit seinen speziellen Hochleistungsbögen - und fing am Ende mit verbundenen Augen einen auf ihn gerichteten Pfeil. "Spektakulär, spannend, unglaublich, fantastisch" - Bruce Darnell überschlug sich mit Komplimenten. Sechs Jahre lang hatte sich der "Space Cowboy" - der übrigens aktuell 55 Guinness-Weltrekorde hält - auf diesen Stunt vorbereitet.

Punkte verteilen fürs Finale

Acht Kandidaten standen bereits vor der verletzen Show als Finalteilnehmer fest: Sie wurden in einer der anderen Folgen durch den Goldenen Buzzer ins Finale katapultiert - darunter eine Hunde-Nummer, ein junger Contemporary-Tänzer und ein Pole-Akrobat. Nun mussten die drei Juroren also unabhängig und getrennt voneinander unter all jenen, die während der Staffel eine Runde weiterkamen, Punkte verteilen und somit entscheiden, wer das Zeug zum echten "Supertalent" haben würde.

Neben dem japanischen Duo Yumbo Dump, das mit witzigen Körpergeräuschen begeisterte, dürfen am kommenden Samstag, ab 20.15 Uhr, der grimmige Messer-Zauberer Miki Dark und der zurückhaltende Finger-Pfeifer Jürgen im Finale ein zweites Mal in der RTL-Primetime auftreten. Ins Finale schoss sich zu guter Letzt auch der waghalsige Bogenschütze The Space Cowboy. Und wer weiß: Vielleicht strebt er dann live seinen 56. Weltrekord an.