Gehälter angehoben: Grundschullehrer in Berlin bekommen deutlich mehr Geld

Grundschullehrer verdienen künftig mehr Geld

Berlin.  Der Senat hebt die Gehälter von Lehrkräften an Grundschulen deutlich an. Im ersten Schritt werden die rund 400 Grundschullehrer, die zum neuen Schuljahr 2017/2018 ihren Dienst antreten, ebenso bezahlt wie ihre Kollegen an Oberschulen. Das wird den Landeshaushalt rund 2,4 Millionen Euro jährlich kosten. Diesen Beschluss werde der Senat voraussichtlich in der kommenden Woche fällen, kündigte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Mittwoch bei einer Veranstaltung des Vereins "Berliner Wirtschaftsgespräche" an.

Inklusive der im neuen Tarifvertrag vereinbarten Erhöhung bekommen die neu angestellten Lehrer an Gymnasien, Sekundarschulen und Grundschulen dann 5100 Euro brutto im Monat für eine Vollzeitstelle. Bisher lagen Grundschullehrer nach Angaben der Bildungsverwaltung mit ihrem Gehalt etwa 600 Euro darunter. Weil aber seit 2014 die Lehrkräfte für Grund- und für Oberschulen nach einem neuen Gesetz eine gleich lange Ausbildung durchlaufen, will die Senatorin sie auch gleich bezahlen, nach der Entgeltgruppe E 13. Berlin wäre das erste Bundesland, das die Zweiklassengesellschaft unter den Lehrkräften beendet.

Mehr Gehalt als Juniorprofessoren

Mit der Gehaltserhöhung soll die Laufbahn als Grundschullehrer attraktiver werden. Nach Angaben der Gewerkschaft GEW waren zum derzeit laufenden Schuljahr nur 18 Prozent der an den Grundschulen neu angestellten Lehrer auch ausgebildete Grundschulpädagogen. Die anderen waren Quereinsteiger oder Studienräte, die ohnehin schon besser bezahlt wer...

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