Geheime Akten: Konrad Adenauer spähte andere Parteien aus

Der ehemalige Bundeskanzler soll ein autokratisches Amtsverständnis gehabt haben.

Er ist nicht nur der beliebteste Bundeskanzler der Deutschen, er ist der beliebteste Deutsche der Bundesbürger. Vor Luther und Goethe. Bislang. Konrad Adenauer, von 1949 bis 1963 erster Regierungschef der neugegründeten Bundesrepublik, gilt als der Mann, der in Deutschland die Demokratie verankerte und das Land in den freien Westen führte. Aus Anlass seines 50. Todestages am 19. April stehen zahlreiche Ehrungen an, darunter eine große Rede seiner Nachfolgerin Angela Merkel.

An diesem Wochenende jedoch veröffentlichte Der Spiegel (Ausgabe 15/2017) brisante Details aus bislang geheimen Akten von Bundesregierung und Bundesnachrichtendienstes (BND), die den Blick der Deutschen auf ihren Gründungskanzler trüben – oder besser: zurechtrücken sollten.

Adenauer spähte andere Parteien aus

So bestätigen viele Adenauer-Zitate aus den inzwischen freigegebenen Gesprächsprotokollen, Briefwechseln und Mitschriften interner Äußerungen ein aus heutiger Sicht bisweilen autokratisches Amtsverständnis.

Denn so verdient sich Adenauer um die deutsche Demokratie gemacht hat – er selbst brach offenbar bewusst geltendes Recht. So setzte er den Geheimdienst routinemäßig nach eigenem Gusto zur Bespitzelung politischer Konkurrenz in und außerhalb der CDU ein. Regelmäßig berichtete...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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