Nach Geldautomatensprengung in Bayern Verfolgungsjagd durch drei Bundesländer

Blaulicht auf einem Streifenwagen

Zwei Männer haben sich in der Nacht zum Freitag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durch drei Bundesländer geliefert. Sie werden verdächtigt, im bayerischen Fürth einen Geldautomaten gesprengt zu haben, wie die Polizei in Mittelfranken mitteilte. Die Verfolgungsjagd konnte erst bei Worms in Rheinland-Pfalz beendet werden - mehr als 280 Kilometer von Fürth entfernt. Die Männer wurden festgenommen.

Demnach wurde der Automat gegen 04:00 Uhr in Fürth gesprengt. Kurz darauf sahen Zeugen mehrere Menschen in einem dunklen Auto flüchten. Nach ersten Ermittlungen wurde aus dem Automaten Geld gestohlen. Zu dem Wert des gestohlenen Gelds machte die Polizei keine Angaben.

Durch eine eingeleitete Großfahndung wurden die Männer über die Autobahn 3 in Richtung Frankfurt am Main verfolgt. Neben mehreren Streifenwagen war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Flucht führte über Hessen weiter nach Rheinland-Pfalz, wo die Flüchtenden bei Worms von der Polizei angehalten werden konnten.

Im Auto befand sich nach Angaben der Ermittler Beweismaterial, das auf die Sprengung des Geldautomaten deute. Zwei Polizeibeamte wurden im Rahmen der Verfolgungsjagd leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. Wie genau es dazu kam, blieb zunächst unklar.