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Geldstrafe für ausländerfeindliche Attacke mit Rollator auf Schwangere in Berlin

Wegen einer ausländerfeindlichen Attacke mit einem Rollator auf eine Schwangere in Berlin ist eine Frau zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt worden. Sie wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und Volksverhetzung schuldig gesprochen. (INA FASSBENDER)
Wegen einer ausländerfeindlichen Attacke mit einem Rollator auf eine Schwangere in Berlin ist eine Frau zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt worden. Sie wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und Volksverhetzung schuldig gesprochen. (INA FASSBENDER)

Wegen einer ausländerfeindlich motivierten Attacke mit einem Rollator auf eine Schwangere ist eine Frau in Berlin zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach sie wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit Volksverhetzung schuldig, wie eine Sprecherin der Berliner Strafgerichte am Montag in der Hauptstadt mitteilte. Die Angeklagte soll daher 100 Tagessätze zu je 15 Euro bezahlen.

Die Staatsanwaltschaft klagte die Beschuldigte im Dezember an. Die zu diesem Zeitpunkt 64-Jährige soll einer im siebten Monat schwangeren Frau aus dem Irak demnach vor etwas mehr als einem Jahr vor einem Supermarkt mit ihrer Gehhilfe mehrfach gegen den Bauch und das Bein gefahren sein. Zudem soll sie die Geschädigte laut Anklage als "Ausländerschlampe" bezeichnet sowie diese "zum Verlassen Deutschlands aufgefordert" haben.

bro/cfm