Gender Reveal Drama: Künftiger Vater kommt mit dem Schrecken davon

Gender Reveal Partys kommen aus den USA und sind der neue Trend bei werdenden Eltern. Doch die Feiern, bei der das Geschlecht des Kindes mit viel Showeffekt bekanntgegeben wird, enden viel zu oft in einem großen Drama. So wie bei einem Vater aus Australien, bei dem die Enthüllung extrem aus dem Ruder lief.

Blau oder rosa? Bei Gender Reveal Partys wird das Geschlecht des Kindes bekannt gegeben. (Symbolbild: Getty Images)

Wenn ein Baby unterwegs ist, möchten die glücklichen Eltern ihr Glück mit Freunden und Familie teilen. Bekannt und beliebt ist die klassische Babyparty, wo Geschenke für das Kind mitgebracht werden. Eine neuere Entwicklung aber ist die sogenannte Gender Reveal Party, bei der das Geschlecht des Kindes im Fokus steht.

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Im Laufe der Party wird mit viel Pomp und Spannung bekannt gegeben, ob das Baby ein Mädchen oder ein Junge wird. Enthüllt wird das Geschlecht dann mit den typischen Farben Rosa oder Blau.

Gender Reveal Partys gehen oft schief

Die Gender Reveal Partys werden in den englischsprachigen Ländern enorm kritisiert. Nicht nur, weil sie veraltete Gender-Stereotypen bedienen, sondern auch wegen der absurden Spektakel, die manche werdenden Eltern inszenieren. 2017 war es in Arizona zu einem 8 Millionen Dollar teuren Großbrand gekommen, weil das Geschlecht eines Babys durch Schüsse auf ein mit gefärbtem Puder gefülltes Ziel in einer trockenen Gegend enthüllt worden war. (Es war übrigens ein Junge!) Ein Vater in Australien wollte das Geschlecht seines Kindes mit einer besonders beliebten Methode verraten: dem Gender Reveal Burnout. Die Polizei von Queensland veröffentlichte ein Video des Vorfalls in den australischen News als Mahnung an künftige Eltern:


Aus blauem Qualm wird Feuer

Bei der Burnout-Methode wird durch Durchdrehen der Autoreifen ein farbiger Qualm produziert. Im Falle des Australiers war er blau, was für einen Jungen steht. Die Freude des Fahrers und seiner feiernden Bekannten, die das Auto umgaben, währte allerdings nur kurz. Denn nach ein paar Schlangenlinien stoppte der Sportwagen, weil die Hinterreifen plötzlich Feuer fingen. Die Hitze entzündete den blauen Qualm. Der Fahrer hatte Glück, er blieb unverletzt.

Doch sein Manöver hatte ein teures Nachspiel: Der werdende Vater bekam ein Fahrverbot und musste 1000 australische Dollar Strafe zahlen.

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