Genf: Fünfte Runde der Syrien-Gespräche

In Genf wird erneut ein Anlauf unternommen, um eine politische Lösung für den Krieg in Syrien zu finden.

Die Konfliktparteien im syrischen Bürgerkrieg sind in Genf an den Verhandlungstisch zurückgekehrt. Ein Durchbruch wird von dieser fünften Gesprächsrunde nicht erwartet, denn die Fronten sind verhärtet.

Syriens UN-Botschafter Baschar al-Dschafari bezeichnete Teile der in Genf vertretenen Oppositionsgruppen als Terroristen und erklärte die Terrorbekämpfung zur Priorität.

Die Delegation der Opposition hingegen forderte weiterhin eine Absetzung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und seiner Helfer. Assad sei ein Verbrecher.

Syriens Regierung und Opposition werden wohl auch diesmal nicht direkt miteinander sprechen.

In den vergangenen Tagen haben die Kämpfe in Syrien wieder zugenommen. Rebellen und islamistische Milizen haben in der Provinz Hama, die bisher unter Kontrolle der Regierung war, an Boden gewonnen. Nach eigenen Angaben eroberten die Milizen rund ein Dutzend Dörfer und Kleinstädte.

Dieser Vormarsch kam auch in Genf zur Sprache.

Hearing from Bashar al-Ja’afari following peace talks with UN envoy Staffan de Mistura. So far the focus is on the recent attacks in Syria. pic.twitter.com/Ys1R2Nqsw1— Daniel Williams (@Danielclearcut) 24. März 2017

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