Gericht: Bußgeld für Nutzung von Navi-Fernbedienung rechtmäßig

Die Nutzung einer Fernbedienung eines Navigationsgeräts am Steuer darf mit einem Bußgeld bestraft werden. Das Oberlandesgericht (OLG) Köln bestätigte laut Mitteilung vom Mittwoch das Urteil der Vorinstanz, die eine Geldbuße von 100 Euro für rechtmäßig befunden hatte. Bei der Fernbedienung handle es sich um ein "der Information oder Organisation dienendes elektronisches Gerät". Daher habe das Amtsgericht Siegburg das Bußgeld zurecht verhängt.

Das Auto des Manns ist demnach mit einem Navi ausgestattet, das über eine manuelle Fernbedienung gesteuert werden kann. Dafür ist am Armaturenbrett eine Halterung installiert. Zwar kan die Fernbedienung auch in der Halterung bedient werden, der Betroffene nahm sie jedoch während der Fahrt in die Hand.