Germanwings-Absturz: Eltern wollen mit neuem Gutachten Sohn Andreas Lubitz entlasten

Das Gutachten soll am zweiten Jahrestag des Absturzes vorgelegt werden.

An diesem Freitag, dem zweiten Jahrestag des Absturzes einer Germanwings-Maschine will die Familie des verantwortlichen Copiloten Andreas Lubitz ein Gutachten vorlegen, das ihn von seiner Schuld freisprechen soll. Elmar Giemulla, Anwalt von Angehörigen der Opfer, bezeichnet die Aktion als „unverantwortlich und geschmacklos“.   

Eltern wollen neues Gutachten vorlegen

Der Airbus A320 stürzte am 24. März 2015 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf gegen 10.40 Uhr in den südfranzösischen Alpen ab. 150 Menschen starben. Für Unfallforscher und die Justizbehörden besteht kein Zweifel, dass  Andreas Lubitz den Absturz gezielt herbeigeführt hat.  Sein Vater Günter Lubitz will am Freitag von 10.30 Uhr an im Berliner Maritim-Hotel ein neues Gutachten über das Unglück präsentieren. Der Einladung ist zu entnehmen, dass der Vater Zweifel hat an der „Annahme des dauerdepressiven Copiloten, der vorsätzlich und geplant in suizidaler Absicht das Flugzeug in den Berg gesteuert haben soll.“ Die Familie sei „der festen Überzeugung, dass dies so nicht richtig ist“.

Autor des Gutachtens ist Tim van Beveren, der die 17.000 Seiten umfassenden Ermittlungsakten ausgewertet, eigene Recherchen angestellt habe und „vernachlässigten Aspekten“ nachgegangen sei, heißt es in der Einladung. Van Beveren ist nach den Angaben auf seiner Website Journalist und Autor sowie „Berater für Flugsicherheitsfragen“. Als „Spezialkenntnisse“ zählt er auch...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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