Germanwings-Katastrophe: Wie weit darf Vaterliebe gehen?

Günter Lubitz versuchte in einer Pressekonferenz, seinen Sohn reinzuwaschen.

„Haben Dich Lieb!“, tippt der Mann am 8. März 2015 in die Betreffzeile der Mail-App seines iPhones. Es sind noch 16 Tage, bis der ältere seiner beiden Söhne 149 Menschen in den Tod reißen wird. An diesem Sonntagabend kurz vor acht schreibt Günter Lubitz weiter: „Lieber Andy, egal was passiert. Ich möchte Dir nochmals sagen, dass ich Dich immer lieb haben werde und alles in meiner Macht tun werde, damit es Dir gut geht. In Liebe – Papa.“

Es ist nicht die einzige Aufmunterung, die der Ingenieur seinem Sohn in diesen Tagen zukommen lässt. Spürte Günter Lubitz das Unheil? Was jedenfalls tatsächlich geschehen sollte am 24. März des Jahres 2015, daran werden auch im März 2017 weder die Staatsanwaltschaft Düsseldorf noch die sonstigen Ermittlungsbehörden in Frankreich und Deutschland zweifeln:

Der Co-Pilot verriegelte auf dem Germanwings-Flug 4U9525 von Barcelona nach Düsseldorf die Tür, als Kapitän Patrick S. das Cockpit verließ, um die Toilette aufzusuchen, und stellte den Höhenmeter des Auto-Piloten auf 100 Fuß. Um 10.41 Uhr zerschellte der Airbus 320 in den französischen Alpen nahe Le Vernet. 150 Menschen starben, darunter vier Kleinkinder und 16 Schüler des Joseph-König-Gymnasiums Haltern....Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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