Germany’s Next Topmodel, Folge 10: Giuliana ist raus und Lynns Po ist im Netz

Wollte Heidi Klum wirklich nicht sehen: Das Schauspiel von Giuliana beim Fashion-Film-Dreh. Es gibt genau einen Take – und Giuliana sagt mittendrin „Fuck, ich bin total raus“.
Spruch des Tages: „RTL sucht noch Kandidatinnen für ‚Mitten im Leben’.“ – Giuliana, als sie ihre strähnige Frisur für den Dreh sieht.
Topmodel der Herzen: Carina – auch, wenn das für einige bestimmt eine große Überraschung ist. Aber dieses Mal liefert sie echt ab: Als einzige spricht sie gutes Englisch und löst beim Schauspielern für den Film keine Fremdscham aus.
Wer ist raus? Raten Sie mal. Natürlich Giuliana! Auch, wenn sie so ein „tolles Vorbild“ für viele Menschen sein könnte, findet Thomas Hayo. Aber die Transgender-Karte ist ausgereizt, und Giuliana einfach ein bisschen zu unsicher für den Modeljob.

Die Entscheidung findet auf einem Schachbrett statt. Ganz passende Kulisse – wenn man bedenkt, wie Heidi Klum ihre Kandidatinnen hin- und herschiebt (Bild: ProSieben / Micah Smith)

Wird „Germany’s Next Topmodel“ eigentlich von Woche zu Woche absurder? In der vergangenen Folge mussten die Models auf fahrenden Betten in Unterwäsche posieren – nun gibt ihnen ProSieben Tablets, um sich die Paparazzi-Fotos des Shootings im Internet anzusehen. Dabei haben die Kandidatinnen offenbar sonst strengstes Internetverbot, wie Lynn durchblicken lässt: „Wir durften googlen.“

Die Reaktionen auf die Schnappschüsse in der Boulevard-Presse sind abzusehen: großes Entsetzen, Hand vor dem Mund, „Oh mein Gott“-Ausrufe. Dabei sehen sie auf den Fotos, die vom Star-Fotografen Rankin während des Shootings gemacht wurden, auch wie Porno-Darstellerinnen aus. Lynns größte Angst ist aber sowieso nicht, welche Botschaft die Bilder in die Welt schicken – sondern ob ihr Freund sie nun aus Eifersucht verlassen wird.

“Ist doch schön”

Wir fassen das vor allem aus Schluchzen bestehende Telefonat der beiden zusammen: Nein, er verlässt sie nicht. Er versteht die ganze Aufregung gar nicht. Er findet nämlich: „Ist doch schön“, dass ihr Po nun im Internet zu sehen ist. Auch nicht unbedingt ein glänzendes Beispiel für ein modernes, selbstbestimmtes Frauenbild, aber immerhin will er ihr Mut machen, sie unterstützen.

Also das, was Heidi Klum immer vorgibt zu wollen – aber dann doch nie macht. Das mit den Psycho-Tricks kann sie aber auch einfach besser. Und so fragt sie alle Kandidatinnen bei der Entscheidung, wer denn nicht in die Top Ten gehört. Viel einfacher kann man gar nicht für Stress und Streit unter den Kandidatinnen sorgen. Fast alle sagen Giuliana, selbst ihre Freundinnen aus dem eigenen Team. Sabine nennt Anh – was diese wiederum von Klum persönlich erfährt.

Die Geschichte der kommenden Episode wäre damit bereits geschrieben. Arbeitstitel: „Das große Duell – Anh gegen Sabine“. Vielleicht könnte man ja zusätzlich Paparazzi auf die beiden Kontrahentinnen ansetzen, um den Streit noch zu verstärken? Oder sie einfach immer wieder in Einzelinterviews fragen, warum sie einander nicht leiden können, um die Antipathie zu schüren? Na ja, irgendwas wird Klum schon einfallen. Notfalls lässt sie beide wackeln – und schmeißt dann nur eine raus.


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