"Gestörter Widerling": US-Stars reagieren auf Trumps Raketenangriff

Lena Dunham gilt seit jeher als vehemente Trump-Gegnerin

Bislang haben sich die US-Stars in erster Linie über Donald Trump (70) und sein Machtgehabe lustig gemacht. Doch aus dem sarkastischen Galgenhumor ist nun ein echter Schock geworden: Mit seiner Entscheidung, einen Raketenangriff auf einen Militärflughafen in Syrien zu starten, sorgte er in den sozialen Netzwerken für eine stargespickte Welle der Entrüstung. Von seiner Nemisis Lena Dunham (30), bis hin zu "Star Trek"-Größe George Takei (79) - sie alle konnten ihre Fassungslosigkeit nicht verbergen.

Mr. Sulu stellte bei Twitter auch sogleich die Doppelmoral von Präsident Trump bloß: "Trump über Syrien: 'Kein Kind Gottes sollte derartiges Leid erleben.' Aber nein, auf keinen Fall. Zu uns kommen können sie nicht!" Und Trevor Noah (33), neues Gesicht der "Daily Show", kritisierte Trumps Prioritäten: "Es ist traurig, dass Politiker kein Geld für Bildung, sauberes Trinkwasser oder Gesundheitspflege finden können. Aber sie können Millionen ausgeben, um eine Botschaft an Syrien zu schicken."

Es ist Zeit für Gebete

"Girls"-Darstellerin Lena Dunham, die bereits während Trumps Wahlkampagne lautstark gegen den 70-Jährigen protestierte und drohte, die USA zu verlassen, schrieb ebenfalls bei Twitter: "Ich hatte die Nachrichten nicht gesehen. Das Einzige, was man nun tweeten sollte, ist ein Gebet für Frieden und Sicherheit."

Auch Schauspieler und Komiker Patton Oswalt (48, "King Of Queens") hielt seinen Ärger nicht verborgen, schloss aber auch Syriens Präsidenten Assad (51) in seiner Schelte mit ein: "Diese zwei gestörten Widerlinge begehen Massenmord. Dabei sollte es ihnen noch nicht einmal erlaubt sein, Goldfische als Haustiere zu halten." Mimin Rosie O' Donnell (55) vermutete gar, Trump denke nach wie vor, er sei in seiner TV-Show "The Apprentice" und sich über die Konsequenzen seines Handelns nicht bewusst.

Was interessiert mich mein Tweet von gestern?

Schauspielerin Margaret Cho (48, "Im Körper des Feindes"), die koreanischer Abstammung ist, kramte derweil einen alten Tweet von Donald Trump heraus. Vor seiner Zeit als Präsident richtete er darin einen Appell an das Weiße Haus. Nur in Großbuchstaben zwitscherte er damals: "Und noch einmal an unsere sehr dumme Führung, greift auf keinen Fall Syrien an - wenn ihr es tut, werden sehr schlimme Dinge passieren und die USA werden von diesem Kampf rein gar nichts gewinnen."

Foto(s): Helga Esteb / Shutterstock.com

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