Gesundheit: Berliner Grippewelle erreicht ihren Höhepunkt

Informationen zur Grippe-Impfung für Mutter und Kind liegen in einem Wartezimmer aus

Die Zahl der Grippefälle hat in Berlin einen Höchststand erreicht. So wurden allein in der vergangenen Meldewoche, also in der zweiten Februarwoche, 601 Erkrankungen an der Influenza genannten Echten Grippe registriert – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zur Woche davor. Das geht aus Angaben des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) hervor. Laut der Behörde ist damit ein neuer Spitzenwert an Neufällen erreicht, der höchste seit der Pandemie im Jahr 2009. Insgesamt verzeichnete das Lageso in dieser Wintersaison schon 2650 Grippefälle.

Der überwiegende Teil der Infizierten ist jünger als 60 Jahre alt. So ist mehr als die Hälfte aller Betroffenen zwischen 30 und 60 Jahre alt. Allerdings zählte das Lageso auch 284 Grippeinfektionen bei Kindern unter fünf Jahren und 229 bei Unter-10-Jährigen. 251 Erkrankte mussten ins Krankenhaus. Ein Patient verstarb in dieser Saison an Influenza, drei weitere starben im zeitlichen Zusammenhang mit der Erkrankung – allerdings konnte Influenza als direkte Todesursache nicht nachgewiesen werden.

Am stärksten betroffen ist in Berlin der Bezirk Tempelhof-Schöneberg (435 Fälle), aber auch Pankow (386) und Charlottenburg-Wilmersdorf (310) vermelden hohe Fallzahlen.

Das Robert-Koch-Institut geht von rund 24.000 Grippefällen in ganz Deutschland aus. Insgesamt sind in dieser Grippesaison rund 82.000 Menschen nachweislich an Grippe erkrankt, teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza mit. Die Dunkelziffer liegt in der Regel deutlich höher, weil nich...

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