Nach Gewalttat mit drei Toten in Baden-Württemberg: Familienstreit ging voraus

Nach dem Gewaltverbrechen mit drei toten Familienmitgliedern in Baden-Württemberg sind die Hintergründe noch immer unklar. Nach Angaben der Ermittler kam es am Vortag der Tat zu einem innerfamiliären Streit, der durch Polizisten geschlichtet wurde. (INA FASSBENDER)
Nach dem Gewaltverbrechen mit drei toten Familienmitgliedern in Baden-Württemberg sind die Hintergründe noch immer unklar. Nach Angaben der Ermittler kam es am Vortag der Tat zu einem innerfamiliären Streit, der durch Polizisten geschlichtet wurde. (INA FASSBENDER)

Nach der Gewalttat mit drei toten Familienmitgliedern in Baden-Württemberg sind die Hintergründe noch immer unklar. Wie das Polizeipräsidium Freiburg und die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen am Donnerstag mitteilten, kam es am Vortag der Tat zu einer innerfamiliären Streitigkeit, die durch Polizisten geschlichtet werden konnte. Nähere Angaben dazu machten die Ermittler nicht.

Ein 19-Jähriger soll am Dienstagabend in einem Mehrfamilienhaus im Landkreis Waldshut seine Eltern und seine zwei Geschwister unter anderem mit einer Stichwaffe angegriffen haben. Die 58 und 61 Jahre alten Eltern starben noch am Tatort. Ein 34-jähriger Bruder des Tatverdächtigen erlag in einem Krankenhaus seinen Verletzungen. Eine Schwester des mutmaßlichen Angreifers erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Stichverletzungen.

Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Er ist den Angaben zufolge bisher nicht vorbestraft. Auch lägen keine Erkenntnisse vor, dass möglicherweise Drogen eine Rolle gespielt haben könnten, hieß es weiter.

hex/bro