Gewerkschaften machen vor dritter Verhandlungsrunde mit Ländern Druck

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Fahne der Gewerkschaft Verdi (AFP/Ina FASSBENDER)

Vor der dritten Verhandlungsrunde für die 800.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder außer Hessen verstärken die Gewerkschaften am Mittwoch nochmals ihre Warnstreiks. Unter anderem in Niedersachsen, Hamburg und Baden-Württemberg sind Mitarbeiter von Landesbetrieben zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Nach einer Versammlung in Hannover (10.00 Uhr) wird Verdi-Chef Frank Werneke bei der zentralen Kundgebung reden. In Hamburg wollen Beschäftigte unter anderem an Hochschulen und Landesämtern streiken.

Auch am Donnerstag und Freitag sind nach Angaben von Verdi weitere Warnstreiks in zahlreichen Bundesländern geplant. Am Samstag beginnt in Potsdam die dritte Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder. Die Gewerkschaften fordern fünf Prozent mehr Lohn, mindestens aber monatlich 150 Euro mehr für alle Beschäftigten. Die Verhandlungen betreffen 15 Bundesländer. Das Land Hessen ist nicht Mitglieder der Tarifgemeinschaft und handelte bereits separat einen Abschluss aus.

hex/cfm

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