Gewiefter Löwen-Trainer - VfB-Coach: So hat mich Vitor Pereira taktisch ausgetrickst

Patrick Mayer

Vitor Pereira muss sich gegen den VfB Stuttgart mit einem Punkt begnügen, was ihn in Rage bringt. Und dennoch geht der Löwen-Trainer aus dem Duell als Taktik-Sieger hervor. VfB-Coach Hannes Wolf erklärt im Gespräch mit der AZ, warum.

München - Faktisch holte der TSV 1860 im Südschager gegen den VfB Stuttgart "nur" einen Punkt (1:1), taktisch hatte Löwen-Coach Vitor Pereira seinen Gegenüber Hannes Wolf jedoch eindrucksvoll vor lange Zeit unüberwindbare Probleme gestellt. Das gab der 35-jährige Coach der Schwaben nach dem Remis in Fröttmaning offenherzig zu.

Hannes Wolf lobt den TSV 1860

"Sie haben das Tor in einem ganz kleinen Raum zu Ende gespielt. Das ist natürlich unglücklich für uns. Dann hat Sechzig eine Art von Fußball gewählt, bei dem sie auf ganz viele Zonen des Feldes verzichtet haben und nur die eigene Box verteidigt haben. Wenn das eine Mannschaft mit der Körperlichkeit macht, wie sie Sechzig mittlerweile da hinten besitzt, dann ist es schwer, vorne was zu entwickeln", erklärte Wolf nach dem Remis im Gespräch mit der AZ. 

Das hätten die Löwen gut gemacht, schilderte der gebürtige Bochumer und meinte weiter: "Wenn man die Statistik hernimmt, haben sie auf ganz viel Ballbesitz verzichtet, viele Zonen preisgegeben, eben nur den Strafraum verteidigt, und da hatten wir Probleme, uns durchzusetzen.“ Pereira hatte auf der Pressekonferenz erklärt, dass seine Mannschaft große Räume unbesetzt gelassen habe, um Chancen für Konter zu schaffen.
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