Gibt es eine "Gilmore Girls"-Fortsetzung? Das sagt Lauren Graham

(wag/spot)
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In "Mighty Ducks: Game Changer" kämpft Lauren Graham als Mutter Alex für ihren Sohn - und die Neugründung eines Eishockeyjugendteams. (Bild: ABC/Liane Hentscher)
In "Mighty Ducks: Game Changer" kämpft Lauren Graham als Mutter Alex für ihren Sohn - und die Neugründung eines Eishockeyjugendteams. (Bild: ABC/Liane Hentscher)

Kommt eine weitere Staffel oder kommt sie nicht? Mit dieser Frage beschäftigen sich seit gut fünf Jahren die Fans der Serie "Gilmore Girls". Nach "Ein neues Jahr" (2016), der Netflix-Reunion der beliebten Charaktere aus Stars Hollow, wurde es still um Lorelai, Rory und Co. Hauptdarstellerin Lauren Graham (54) ist ab Freitag (26. März) in einer anderen Serienfortsetzung auf Disney+ zu sehen, in "Mighty Ducks: Game Changer" spielt sie abermals eine leidenschaftliche Mutter. Darüber, ob sie das auch als Lorelai Gilmore bald erneut tun könnte, sprach die Schauspielerin mit der Nachrichtenagentur spot on news.

Regelmäßige Nachfragen sind "ein schönes Kompliment"

Rund um mögliche neue Projekte in Zusammenhang mit der Serie habe es "schon immer" Gerüchte gegeben, sagte Graham, die mit "Gilmore Girls" im Jahr 2000 ihren Durchbruch im Fernsehen schaffte. "Gibt es einen Film? Gibt es eine Neuauflage? Das eine Jahr in meinem Leben, in dem ich endlich sagen konnte 'Ja, das Gerücht ist wahr' hat solch einen Spaß gemacht, aber ich habe keine neuen Informationen."

Es gibt also nichts Neues über eine mögliche zweite Staffel von "Gilmore Girls: Ein neues Jahr" zu berichten. Die regelmäßigen Nachfragen in Bezug auf die Familienserie, die in ihrer ursprünglichen Form bis 2007 über die Bildschirme flimmerte, stören die 54-Jährige allerdings keineswegs - ganz im Gegenteil. Sie liebe es sogar, "dass die Leute danach fragen, weil es bedeutet, dass sie immer noch mehr wollen", erklärte die in Hawaii geborene US-Amerikanerin. Es sei schlicht "ein schönes Kompliment".

Lauren Graham: Der Vater von Rory Gilmores Baby könnte "der Wookiee sein"

Eine andere Frage, die am Ende des "Gilmore Girls"-Revivals 2016 unbeantwortet blieb, war die nach dem Vater von Rorys (Alexis Bledel) Baby. Eine Antwort konnte - und wollte - Lauren Graham aber auch darauf im Interview nicht geben. "Da kann ich nichts zu sagen, sonst bewerfen sie mich auf der Straße mit Tomaten!", scherzte sie. Zudem sei sie sich nicht sicher, ob Serienchefin Amy Sherman-Palladino (55, "The Marvelous Mrs. Maisel") überhaupt jemals verraten habe, ob es Logan, Jess oder jemand ganz anderes sei. "Es könnte der Wookiee sein, ich weiß es nicht."

Die Frage nach dem Vater ihres Serienenkels stellt sich Lauren Graham momentan nicht allzu häufig, startet am 26. März doch erst mal ihr neues Serienprojekt "Mighty Ducks: Game Changer" beim Streamingdienst Disney+. In der Fortsetzung dreier Kultfilme aus den 90er Jahren spielt die Schauspielerin Alex Morrow, die Mutter des zwölfjährigen Evan (Brady Noon), der aus dem namengebenden Eishockeyteam fliegt. Empört macht sie sich daran, ein eigenes Team bestehend aus Außenseitern zu gründen und es mit den Mighty Ducks aufzunehmen. Unterstützung erhält sie von Coach Gordon Bombay (Emilio Estevez), der die Ducks zu dem machte, was sie heute sind.

Mit "Mighty Ducks: Game Changer" will Disney seinen klassischen Familienfilm wiederbeleben

Serienstar Graham outete sich im Gespräch als Fan des ersten Films "Mighty Ducks - Das Superteam" aus dem Jahr 1992 und von dessen Hauptdarsteller Emilio Estevez (58, "The Breakfast Club"), der nun erneut in seine altbekannte Rolle schlüpft. Die Produzenten der neuen sechsteiligen Miniserie hätten ihr zufolge zu den "Wurzeln der klassischen Disney-Familienfilme" zurückfinden wollen, "die Kinder unterschiedlicher Herkunft zeigen und dieses klassische Disney-Gefühl vermitteln".

Ob ihnen das gelungen ist, können nun die Abonnenten des hauseigenen Streamingdienstes des Mauskonzerns beurteilen. Mit "Mighty Ducks: Game Changer" ist TV-Star Graham nach "Gilmore Girls: Ein neues Jahr" erneut in einer Produktion zu sehen, die nicht mehr klassisch fürs Fernsehen entstanden ist. Der Grund dafür ist der Fokus von Disney+, Netflix und Co. auf "weniger Folgen von höherer Qualität". "Manchmal, wenn man eine Fernsehserie mit 22 Folgen für einen großen Sender macht, bekommt man das Gefühl, immer wieder das Gleiche zu zeigen", erklärte sie. "Es ist einfacher, eine Geschichte in zehn zu erzählen."