Gift, Gülle, Klima, Billigfleisch: Der Bauern-Protest in Hamburg geht uns alle an!

Es muss schon einiges passieren, damit der Bauer seine Scholle verlässt. Und wenn Tausende Landwirtinnen und Landwirte mit Treckern Großstädte wie heute Hamburg lahmlegen, dann ist die Gülle so richtig am Dampfen. Und ja – auch aus Sicht von Greenpeace steigt der Druck: So wie sich die Intensivlandwirtschaft in den vergangenen Jahren entwickelt hat, kann es nicht weitergehen. Vögel und Insekten verschwinden, unser Grundwasser wird durch die Gülle auf überdüngten Feldern belastet, die Emissionen aus der Massentierhaltung heizen das Klima auf.

Die Bauern protestieren gegen eine Politik, von der sie sich mit ihren Sorgen und Nöten allein gelassen fühlen. Diese Proteste sollten wir alle ernst nehmen.

Trecker-Demo: Darum sind Bauern so wichtig

Denn Bauern erzeugen – auf der Hälfte des Bundesgebietes – unsere Lebensmittel. Und ihre Arbeit ist für den Schutz unseres Klimas und der Artenvielfalt von besonderer Bedeutung.

Den Demonstranten geht es auch darum, uns Verbraucherinnen und Verbrauchern den Spiegel vorzuhalten: Viele von uns greifen im Supermarkt zum günstigsten Gemüse und zum Billigfleisch, kritisieren aber gleichzeitig die Landwirte für ihren hohen Pestizideinsatz und die Massentierhaltung.

Traktoren in Hamburg unterwegs: Auch die Bauern sind in der Pflicht

Aber: Die Verantwortung für Umwelt und Klima tragen wir gemeinsam,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo