Gift und Sprengstoff neben Wohngebieten: Die explosive Gefahr im Hamburger Hafen

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In einer Lagerhalle auf dem Gelände des HHLA-Rosshafen-Terminals am Rossweg hat am Mittwoch ein 200-Liter-Fass leckgeschlagen: Eine Gift-Wolke zog sich über den Hamburger Hafen, die Feuerwehr warnte, Anwohner mussten ihre Türen und Fenster geschlossen halten. Eine Antwort des Senats auf eine Anfrage der Linksfraktion zeigt: Es werden mehr Gefahrenstoffe in der Nähe von Wohngebieten gelagert, als man annimmt. Die Giftwolke am Mittwoch breitete sich in Windeseile über Steinwerder aus, örtliche Firmen wurden aufgefordert, den Betrieb einzustellen beziehungsweise ihre Arbeiter in geschlossenen Räumen zu sammeln – was nicht immer unter strenger Einhaltung der Corona-Regeln geschah. Gift-Wolke über Hamburg: Die explosive Gefahr im Hafen „Ich arbeite seit über 30 Jahren im Hafen. Zu solchen Feuerwehreinsätzen kommt es immer mal wieder. Aber sowas? Das habe ich noch nie erlebt“, sagt ein Hafenarbeiter. Die Beamten hätten alles abgeriegelt, seien ziemlich hektisch gewesen. Der Mann will anonym bleiben, auch wegen dieser Info: „Wir wurden mit 30 Leuten in kleine Räume zusammengepfercht, ohne Frischluft. Wenn ich jetzt Corona habe, weiß ich...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo