Glückwünsche übers Internet: Viele Spitzenpolitiker feiern Macron

Der Wahlsieg des französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron in der ersten Runde hat bei Spitzenpolitikern in ganz Europa Erleichterung ausgelöst. Die EU-Kommission sprach sich klar für den liberalen Kandidaten und gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen aus.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mopgherini schrieb auf Twitter, die Flaggen der EU und Frankreichs nach dem Wahlsieg Macrons gemeinsam zu sehen, bedeute Hoffnung und Zukunft.

Voir les drapeaux de la #France et de l’#UE saluer le résultat de emmanuelmacron, c'est l'espoir et le futur de notre génération— Federica Mogherini (FedericaMog) 23. April 2017

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ließ Macron Glückwünsche zum Wahlergebnis ausrichten und wünschte viel Erfolg bei der Stichwahl in zwei Wochen.

.JunckerEU a félicité EmmanuelMacron pour son résultat au premièr tour et lui a souhaité bon courage pour la suite. #Presidentielle2017— Margaritis Schinas (@MargSchinas) 23. April 2017

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz äußerte auf Twitter keine eindeutige Präferenz für Macron. Jedoch hob er die Bedeutung Frankreichs für die Zukunft der EU hervor:

1. Runde d Präsidentschaftswahl in #Frankreich ist geschlagen – wichtig, dass Frankreich an positiver Veränderung in der #EU mitarbeitet!— Sebastian Kurz (@sebastiankurz) 24. April 2017

Die deutsche Bundesregierung zeigte sich ebenfalls erfreut. Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte:

Gut, dass EmmanuelMacron mit seinem Kurs für eine starke EU + soziale Marktwirtschaft Erfolg hatte. Alles Gute für die nächsten 2 Wochen.— Steffen Seibert (RegSprecher) 23. April 2017

Die Zweitplatzierte, die Rechtspopulistin Marine Le Pen, bekam Grüße aus Moskau. Le Pen hatte sich noch vor Kurzem mit Präsident Wladimir Putin getroffen. Zwar wies die russische Regierung jegliche Bevorzugung Le Pens zurück, Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte aber der Agentur Tass zufolge, Russland wolle das Verhältnis zu Frankreich nach der Wahl verbessern.

Offene Unterstützung bekam Le Pen aber aus dem russischen Parlament: Der Abgeordnete Konstantin Kossatschow schrieb auf Faccebook, Es sehe nach einem Kampf ähnlich dem zwischen Clinton und Trump aus. Alle Verlierer setzten auf Macron, Le Pen könne nur auf sich selbst zählen. Aber die Hoffnung sterbe zuletzt.

Der erwähnte US-Präsident Donald Trump reagierte ebenfalls: Er twitterte, in Frankreich gehe gerade eine sehr interessante Wahl vonstatten. Hillary Clinton hingegen äußerte sich nicht auf Twitter.

Very interesting election currently taking place in France.— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 23. April 2017

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