Glickenhaus SCG 009: Wasserstoff-Supersportler im Retro-Stil

de.info@motor1.com (Stefan Leichsenring)
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Glickenhaus SCG 009 Concept (Bildquelle: Motor1.com USA)
Glickenhaus SCG 009 Concept (Bildquelle: Motor1.com USA)

Allerdings handelt es sich nur um ein Rendering

James Glickenhaus ist eines dieser Talente, die so viele Dinge im Kopf haben, dass sie sie gar nicht alle umsetzen können. Der Unternehmer teasert immer wieder neue Projekte an, wie zum Beispiel einen ziemlich verrückten Geländewagen, aber Glickenhaus geht noch mehr im Kopf herum.

Wie die hier gezeigte Studie SCG 009. Das Auto sieht aus wie eine Kreuzung aus dem Lancia Stratos HF Zero Concept und dem Ferrari Modulo. Der Supersportler hat einen Wasserstoff-Antrieb und eine extrem keilförmige Karosserie im Retro-Stil.

Ansonsten verrät James Glickenhaus nicht viel. Das Auto ist derzeit einfach nur ein Rendering. Das einzige, was Glickenhaus in seinem Facebook-Post sonst noch erwähnt, ist, dass der SCG 009 mit einer einzigen Wasserstoff-Füllung von New York nach Los Angeles fahren kann. Ja, richtig gelesen. So verstehen wir zumindest die Bildunterschrift Range NY-LA. Das wäre wirklich beachtlich, denn laut Google Maps entspricht diese Distanz rund 4.500 Kilometern.

Die Optik des Autos lässt sich am einfachsten beschreiben als Mischung von Designelementen der 70er- und 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Der Einfluss des Lancia Stratos HF Zero zeigt sich besonders in der Art und Weise, wie die Passagiere ins Innere kommen sollen. Die technische Ausführung scheint hier etwas anders zu sein, aber die Grundidee ist ähnlich.

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Das Auto mag wie eine der zahlreichen Erfindungen auf Behance aussehen, aber die Tatsache, dass der Entwurf von Glickenhaus stammt, macht es doch interessant. Der 1950 geborene Amerikaner ist im Hauptberuf Filmregisseur (unter anderem Der Protektor mit und Drehbuchautor, daneben ist er aber auch als Investment-Manager tätig. Und manchmal offenbar auch als Auto-Designer.

Zu einer eventuellen Serienfertigung verliert Glickenhaus kein Wort. Wir wären nicht überrascht, wenn es sich nur um eine Designübung handelte. Übrigens: Wenn wir etwas an dem Entwurf ändern würden, dann wäre es die postapokalyptische Landschaft hinter dem Auto, die nicht aus der Feder eines Optimisten zu stammen scheint.


Source: Glickenhaus